zum Inhalt springen
24.03.2020

Fragen und Antworten im Zusammenhang der Maßnahmen rund um das Corona-Virus (SARS-CoV-2)

aus der Sammlung häufig gestellter Fragen und Antworten zum Thema Corona-Virus (SARS-CoV-2)

beantwortet durch den Krisenstab der Universität zu Köln

Was gilt im Falle von Studentischen Hilfskräften (SHK) in den Fakultäten, Bibliotheken und (studentischen) Aushilfen in der Verwaltung, wenn im Homeoffice nur wenige oder keine Aufgaben erledigt werden können?

In diesem Fall kann Ihnen die Führungskraft andere, für Sie geeignete Aufgaben übertragen, die Sie im Homeoffice erledigen können. Bei einer Aufgabenänderung von mehr als drei Monaten hat Ihre Führungskraft Ihre Personalsachbearbeitung zu informieren. Bei Schwerbehinderten und gleichgestellten Beschäftigten ist bei der Gestaltung der Aufgaben deren besonderer Schutz zu berücksichtigen.

Gibt es in Ihrem Bereich auch bei einer Aufgabenänderung keine für Sie in Homeoffice zu erledigenden Aufgaben, haben Ihre Führungskraft UND Sie Ihre Personalsachbearbeitung zu informieren. Ggf. können Sie in einem anderen Bereich eingesetzt werden

Sofern es die Aufgaben zulassen, kann auch einvernehmlich zwischen den Führungskräften und den Hilfskräften vereinbart werden, die Arbeitszeit zu einem späteren Zeitpunkt innerhalb des Vertragszeitraums nachzuholen (z.B. Tutorien, Übungsleitungen und Tischassistenzen).

SHK-Rat der Universität zu Köln

Der SHK-Rat befasst sich mit der Vertretung der Belange studentischer Hilfskräfte.

Zu seinen Aufgaben gehört: 

  • Überwachung der Beachtung von geltendem Recht bei der Auswahl und Beschäftigung von studentischen Hilfskräften
  • Hinwirkung auf eine angemessene Gestaltung der Arbeitsbedingungen von studentischen Hilfskräften
  • Behandlung der Beschwerden von Betroffenen (bspw. über unrechtmäßiges Vorgesetzten Verhalten oder Personalmaßnahmen)

Der SHK-Rat kann Maßnahmen mit aufschiebender Wirkung beanstanden. Im Falle, dass keine Abhilfe geschaffen wird, ist das Rektorat zu beteiligen. Darüber hinaus sind die Institute, die Fakultäten und das Rektorat dem SHK-Rat gegenüber auskunftspflichtig. Der SHK-Rat kann eine Person mit beratender Stimme an den Senat der Universität zu Köln entsenden. Die Aufgaben und Kompetenzen des SHK-Rats werden in § 46a Abs. 2 HG NRW geregelt.

Das Gremium wird mit jeweils einem*einer Studierenden jeder Fakultät der Universität zu Köln gebildet. Die Mitglieder brauchen selbst nicht studentische Hilfskräfte sein, müssen aber der Gruppe der Studierenden angehören. Wenn Du Lust hast mitzuarbeiten, dann melde dich gerne bei uns.